Zentralgriechenland gehört zu den gebirgigsten Gebieten Griechenlands und liegt inmitten des griechischen Festlands. Seinen Namen erhielt es nach 1821, als das eigentliche Festland des damals befreiten griechischen Staates.

Seine geographische Lage trägt zu seiner großen klimatischen Reichweite bei: trockenes und Gebirgsklima im Innern und gemäßigtes Klima an den Küsten. Vielfältig ist auch seine Natur: bewaldete grüne Berge, Hügel mit Pinien und Buchen, Pappeln und Bäche mit Gebirgsmatten und Seen, abwechselnd mit unzähligen Buchten, teils sanft, teils steil abfallend, während malerische kleine Inseln die südwestliche Küste schmücken.

Zentralgriechenland, seit ältesten Zeiten bewohnt, ist ein Gebiet mit reicher und großer Vergangenheit. Hier befinden sich: die sagenumwobene Stadt Theben, deren Helden dank unserer großen tragischen Dichter wie Sophokles, Aischylos und Euripides noch heute von den besten Theatergruppen der Welt lebendig erhalten werden; der Berg der Musen Helikon wie auch das größte Heiligtum des Altertums Delphi, noch heute Anziehungspunkt für Tausende von Besuchern. Das Gebiet ist ferner bekannt für die großen Schlachten, die dort geschlagen wurden, darunter sehr bedeutende für die Entwicklung der Geschichte (wie Platää, Chaironeia), andere von großer symbolischer Bedeutung (Thermopylen) und auch für seine berühmten Namen (Hesiod, Pindar, Epaminondas, Pelopidas, Plutarch).

Der heutige Besucher, der vor allem Delphi aufsuchen will, sollte sich nicht nur auf die historische Bedeutung beschränken, denn auch das heutige Zentralgriechenland bietet ihm mit seinen unzähligen Naturschönheiten, seiner vielseitigen Landschaft und der raschen Entwicklung der touristischen Struktur reiche Möglichkeiten für einen angenehmen Aufenthalt, im Winter wie im Sommer.

Zentralgriechenland Region

Hauptstadt:

Lamia

Fläche:

15.549 km²

Einwohner:

ca. 610.000

Flughafen:

Athen